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Teilnahme am Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2016"


Wer kann teilnehmen?

Um den Preis können sich Projekte bewerben, die im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes der sozialen Stadt aktiv sind. Der Preis Soziale Stadt ist offen für alle Projekte und Akteure. Er richtet sich sowohl an Bürger- und Bewohnergruppen im Quartier, z. B. Gewerbetreibende, Schulklassen, Organisatoren von Begegnungsstätten, als auch an die klassischen Handlungsträger der Stadtentwicklung wie Kommunen, Wohnungsunternehmen, private Investoren oder freie Wohlfahrtspflege.

Der Wettbewerb ist nicht auf die Gebiete des Programms "Soziale Stadt" beschränkt. Initiativen außerhalb der Fördergebiete und Projekte aus kleineren Städten und Gemeinden werden ausdrücklich zur Teilnahme ermutigt. Bewerben können sich Projekte jeder Größe, kleinteilige Initiativen sozialen und nachbarschaftlichen Engagements genauso wie große, komplexe Quartiersprojekte.

Projekte, die an einem früheren Wettbewerb "Preis Soziale Stadt" teilgenommen haben, können nochmals eingereicht werden, wenn ihre Verstetigung gelungen ist oder neue Aspekte den bisherigen Projektansatz erweitert haben.

Was sind die Beurteilungskriterien?

Die eingereichten Projekte werden nach folgenden Kriterien bewertet:

Bündelung von Ressourcen: Es wird Wert auf integrierende Projekte gelegt, die unterschiedlichste Akteure zusammenführen und vielfältige Ressourcen effektiv bündeln.

Beteiligung der Betroffenen: Nachzuweisen ist, dass nicht nur die Macher der Stadtentwicklung miteinander kooperieren, sondern dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger möglichst umfassend in die verschiedenen Phasen des Projekts einbezogen sind und Gestaltungsmöglichkeiten haben.

Nachhaltigkeit: In der Projektbeschreibung sollte erkennbar sein, dass mit den Aktivitäten eine dauerhafte Verbesserung der sozialen Situation im Quartier angestrebt wird. Kann das angewendete Verfahren nach einer Lernphase zu einem Selbstläufer werden? Wird sich das Projekt langfristig von der öffentlichen Förderung "abnabeln" können?

Aufwand und sozialer Ertrag: Darzustellen ist der Aufwand für das Projekt (Finanzmittel, ehrenamtlicher Einsatz usw.) Wie hoch ist der einmalige bzw. jährliche Aufwand investiver und nicht-investiver Art? Welche Folgekosten treten auf? Dabei soll auch auf die Ergebnisse und Wirkungen im Quartier eingegangen werden. Welchen "sozialen Gewinn" bringt das Projekt?

Netzwerkcharakter – BMUB-Sonderpreis: Erstmalig kann mit dem Schwerpunkt auf Ressourcenbündelung ein Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vergeben werden. Ausgezeichnet wird ein innovativer Ansatz, der sich durch einen ausgeprägten  Netzwerkcharakter  hervorhebt und neue, nachhaltige und besonders vielfältige Partnerschaften aufweist. Die Umsetzung sollte möglichst in einem Gebiet des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt" stattfinden. Ein Fokus liegt auch auf der Nachhaltigkeit der umgesetzten Lösung für das Quartier.

Wie kann man gewinnen?

Sie können hier die Bewerbungsunterlagen herunterladen. Bitte beachten Sie die darin enthaltenen Hinweise und Teilnahmebedingungen.

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Rückfragen und Einsendung der Unterlagen an die Geschäftsstelle des Wettbewerbs:

vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
Geschäftsstelle "Preis Soziale Stadt 2016"
Fritschestraße 27/28
10585 Berlin
Tel.: 030/390473-130
Fax: 030/390473-190
E-Mail: preis-soziale-stadt@vhw.de

Die Bewerbungen konnten bis zum 18. Dezember 2015 bei der Geschäftsstelle "Preis Soziale Stadt 2016" eingereicht werden.

Die Preisverleihung findet am 22. Juni 2016 in einer öffentlichen Veranstaltung im Radialsystem Berlin  statt.

  • Es werden bis zu 10 Projekte ausgezeichnet.
  • Im Rahmen dieser Auszeichnungen kann 1 Projekt zusätzlich mit einem BMUB-Sonderpreis für Projekte mit ausgeprägtem und innovativem Netzwerkcharakter vergeben werden.
  • Initiativen mit herausragenden Einzelthemen können darüber hinaus mit einer Anerkennung gewürdigt werden.

Die Preisträger wählt eine Jury aus. Die Jury besteht aus anerkannten Persönlichkeiten der Fachöffentlichkeit, die wichtige Akteure sozialen Engagements in Städten und Wohnquartieren repräsentieren. Es gibt kein Preisgeld. Die Würdigung besteht in der öffentlichen Anerkennung und Bekanntmachung der Projekte

  • im Rahmen der öffentlichen Preisverleihung,
  • in der Herstellung von Projektfilmen für die ausgezeichneten Projekte,
  • in der Erstellung einer Broschüre zum Wettbewerb sowie
  • in der Konzipierung und Realisierung einer Ausstellung der ausgezeichneten Projekte.


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Kontakt


vhw - Bundesverband für Wohnen
und Stadtentwicklung e. V.
Geschäftsstelle "Preis Soziale Stadt 2016"
Fritschestraße 27/28
10585 Berlin

E-Mail: preis-soziale-stadt@vhw.de
Internet: www.preis-soziale-stadt.de


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